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Wir führen eine ganze Reihe von Aktionen durch. Dazu gehören
Ferienfreizeiten für die Mitlgieder, aber auch Spielenachmittage für die kleinen Brockscheider Kinder, Spendenaktionen für die Kriegsgräberfürsorge, Mithilfe bei Dorf- und Feuerwehrfesten, Aktionen der Kreis- und
Verbandsgemeindejugendpfleger und vieles andere mehr. Wir stellen Euch hier einen Teil unserer Aktionen vor.
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Kanu-Tour 1997
Wir schreiben Vatertag 1997. Ein Haufen Unerschrockener sticht in
Solms, ca. 66 Lahnkilometer vor Limburg “in See”. Ausgestattet mit Paddeln und Schwimmwesten wagt man sich in die reißenden Fluten der Lahn. Noch weiß niemand, welche Gefahren in den nächsten Tagen lauern.
Eine Nacht haben wir schon “in der Pampa” hinter uns gebracht, selber
gekocht, Frühstück gemacht, Zelte auf- und abgebaut und das alles mit mehr oder weniger großem Erfolg aber auf jeden Fall schon mit einer ganzen Menge Spaß. Die beiden Betreuer haben gerade einen unserer Kleinbusse
zum nächsten Zeltplatz gebracht (Weilburg) und sind soeben wieder eingetroffen. Auch die Kanus sind schon da, die Schwimmwesten schon angelegt. Wir haben die Kanus zu Wasser gelassen und versuchen, in diese
Schaukeldinger einigermaßen trockenen Fußes reinzukommen. Ist auf jeden Fall schwieriger als es aussieht. Naja. Alle sind drin und in der Zwischenzeit die ersten auch schon in irgendwelchen Hecken und Sträuchern
verschwunden und mit einer Ladung Äste an Bord am anderen Ende wieder aufgetaucht. Wir sind sowieso alle nur im Zickzack-Kurs über die Lahn gerudert und uns natürlich zwischendurch die neuesten Errungenschaften im
Lenkvermögen zugerufen. Und schon ging es wieder Hecke auf - Hecke zu und ein Kanu war verschwunden. Aber nach ein zwei Stunden klappte das schon immer besser und während die Einen sich die Maisonne auf den Pelz
brennen ließen, lieferten die Anderen sich Wettrennen, nicht ahnend was noch auf sie zukommen würde.
In den Schleusen ist harte Arbeit angesagt!
Wir gelangten zur ersten Schleuse. Große Hinweisschilder wiesen uns
den Weg, um die tosenden Fluten und Wasserfälle zu umgehen. Auf einmal befanden wir uns vor einem großen stählernen “Tor”. Da hieß es 2 Mann (wirklich Mann, denn die Frauen waren sich für solche Arbeiten doch etwas
fein) raus aus den Booten, nach oben auf die Schleuse und mit aller Kraft die “Tore” öffnen. Die Kanus führen in die Schleuse hinein. Jetzt das ganze wieder schließen, zur anderen Seite laufen, durch das drehen von
zwei Kurbeln den Wasserstand mit der anderen Lahnseite ausgleichen, Tür auf, Kanus raus, Tür zu und weiter gings. Am Anfang dauerte die Prozedur eine Ewigkeit, doch irgendwann wars nur noch Routine und dann hats
geflutscht. Bei strahlendem Sonnenschein kamen wir der Stadt Weilburg immer näher, also auch dem berühmten Lahntunnel immer näher. Wirklich war. Es geht eingige hundert Meter durch einen fast stockfinsteren Tunnel
hindurch - das war ein tolles Erlebnis. Direkt bei der Tunnelausfahrt erreichten wir unsere nächste Lagerstätte. Die Betreuer machten sich auf den Weg, den anderen Bus in Solms zu holen der Rest baute schon einmal
die Zelte auf, machte die Kanus sauber und schaute sich schon mal bei den zahlreichen anderen Jugendgruppen um. Nach dem Essen - es gab Unmengen an Nudeln mit Tomatensoße - machten wir uns auf den Weg in die
Stadt, um sie uns einerseits etwas genauer anzusehen (supertolle Altstadt!!) und um andererseits endlich ein erfrischendes Bier zu erhaschen. Als wir zurückkamen, machten wir ein Feuer, setzten uns drum herum - die
übliche Lagerfeuerromantik eben.
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Der nächste Tag fing bewölkt an. Nachdem die Sonne sich doch eine
ganze Zeit lang hat blicken lassen, verschwand sie urplötzlich hinter dicken schwarzen Wolken. Natürlich dauerte es nicht lang und es prasselte dermaßen auf uns nieder, daß wir bald mehr Wasser im Boot hatten, als
in der Lahn war. Zum Glück war der Spuk nach 2 Stunden (dafür aber heftiger Dauerregen) vorüber und am Nachmittag waren auch die Klamotten wieder trocken. Im strahlenden Sonnenschein mitten auf der Lahn telefonieren
und den daheimgebliebenen die Nase lang machen - man glaubt nicht wieviel Spaß das macht! Am späten Nachmittag erreichten wir Runkel. Jetzt wieder das altbekannte Spiel Zelte aufstellen, kochen usw. Inzwischen
schmeckte das Essen sogar (alles reine Übungssache). Am späten Abend überfiel uns noch einmal der Hunger - so haben wir um Mitternacht noch den Grill angeschmissen und das ein oder andere Stück Schwein zubereitet.
Der letzte Tag sollte uns nach Limburg führen. Bei strahlendem
Sonnenschein haben wir den noch mal so richtig genossen. Wir haben schon geschwärmt, wie schön die Fahrt doch war, keiner sei untergegangen... - Moment: Einen knappen Kilometer vor Schluß, wir konnten die
Ausstiegstelle schon erkennen - da passierte es. Ein Boot erlitt Schiffbruch - 3 Leute im Wasser - triefnass - und das wo doch 65km lang alles gutging!
Naja - nichts zu ändern. Die Betroffenen trugens mit
Fassung und eine Stunde später, als die gute Limburger Pizza im Bauch war, war schon fast wieder alles vergessen. Das war dann auch der Abschluß einer erlebnisreichen Tour.
Übrigens: Wenn Ihr jetzt auch Lust bekommen habt auf eine solche
Tour, dann wendet Euch an den Kur- und Verkehrsverein Weilburg e.V. in 35781 Weilburg an der Lahn oder E-Mail: stadt@weilburg.de Und hier noch der Link nach Weilburg: www.weilburg.de
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Kanu-Tour 1999
Auch in diesem Jahr haben wir wieder eine Kanu-Tour gemacht. Wieder war
unser Ziel die Lahn, allerdings mit einer leicht geänderten Routenführung, denn wir haben uns für dieses Jahr andere Tagesetappen vorgenommen. Kurz vor der Abfahrt trafen wir uns, packten unsere Sachen in die Busse
und machten uns auf den Weg nach Solms. Dort angekommen war erst einmal Zelte aufbauen angesagt. Nach dieser anfangs doch recht komplizierten Arbeit bauten wir ein kleines Grillfeuer an und machten es uns mit
Steaks, Würstchen und Salat gemütlich.
Der nächste Morgen begann mit einem ausgiebigen Frühstück. Gut gestärkt bauten wir die Zelte ab und verluden unseren Kram in die Busse, die dann zum Ziel unserer heutigen Etappe gebracht wurden - nach Weilburg. Es folgte eine Erklärung zum Umgang mit den Kanus. Doch irgendwie hat das wohl der ein oder andere nicht so ganz verstanden. Es waren noch nicht alle Boote im Wasser, da nahm das Unglück ihrem Lauf. Ein Boot kenterte, und es sollte nicht das Einzige auf dieser Tour bleiben. Trotz aller Nässe ließen wir uns nicht unterkriegen und fuhren mit frohem Mut weiter. Da plötzlich schwamm schon wieder wer im Wasser. Das zweite U-Boot war geboren. Als wir abends erschöpft in Weilburg ankamen, hatten wir einen Bärenhunger. Wir schlugen uns den Bauch mit Spaghetti voll. Bei unserem anschließenden Ausflug in die Stadt gönnten wir uns noch ein dickes Eis. Wieder am Zeltplatz angekommen, verdauten wir unseren Nachtisch und kuschelten uns in unsere Schlafsäcke. Am nächsten Morgen gestaltet sich das Aufstehen schon schwieriger. Dem Duft der frischen Brötchen konnte dann aber doch niemand wiederstehen. So pellte man sich nach und nach und mit kleinen Augen aus den Schlafsäcken. Heute war das längste Stück Wasserstraße zurückzulegen, und - O Wunder - niemand ging unter. Wir sind aber auch alle sehr vorsichtig geworden. Als wir dann erschöpft am Zeltplatz in Runkel-Arfurt ankamen, sind erst einmal manche unter eine erfrischende Dusche gehüpft. Nach dem Abendessen konnten wir noch eine Zeit lang Lagerfeuerromantik genießen, bevor es dann in die Schlafsäcke ging.
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Die Strecke am letzten Tag war dann nicht mehr so weit. Wir mussten ja auch pünktlich in Limburg sein, um
die Kanus wieder abgeben zu können. Wir legten an der Stelle, an der vor zwei Jahren ein Kanu untergegangen war eine kleine Gedenkminute ein und freuten uns, dass bisher “nur” zwei Kanus die
Lahnoberfläche von unten gesehen haben. Aber es konnte auf den letzten 500 Metern noch viel passieren. Und tatsächlich wurde es beim Ausstieg noch einmal richtig brenzlig. Obwohl schon Wasser eingetreten war,
konnte sich die Fast-Unglücks- Crew noch in allerletzter Sekunde vor nassen Klamotten retten. Hungrig wie wir waren, fanden wir eine Pizzeria. Dort aßen wir uns gut satt, bevor wir dann wieder in Richtung Heimat
gefahren sind.
Trotz Anstrengung, denn die Strecke war immerhin gut 55km lang, und trotz mancher feuchten Pannen,
hatten wir alle eine Menge Spaß und wurden von einer landschaftlich reizvollen Umgebung verwöhnt. Auf jeden Fall können wir Allen Kanu-Fahren empfehlen.
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Dorffestaktionen
Jedes Jahr an den Dorffesten, die von der
Freiwilligen Feuerwehr ausgerichtet werden, engagieren wir uns vor allem für die Kinder. Wir führen mit den Kids eine ganze Reihe verschiedener Spielaktionen durch. Angefangen bei Gruppenspielen, wie
Wassertragen, Sackhüpfen, Straßenkegeln usw. über Federball, Spielplatzspiele und Fallschirmspiele bis hin zum Zeitvertreib auf einer großen Hüpfburg (5x6m) oder Kinderschminken, wir lassen uns immer
wieder etwas tolles einfallen. Besonders die Hüpfburg, die wir am großen Feuerwehrfest 1998 besorgt hatten, war der absolute Renner. Den ganzen Tag über standen die
Kids Schlange um sich auf der Burg austoben zu können. Bis spät in den Abend hinein ließ der Betrieb nicht ab. Manche war so sehr geschwitzt, daß sie aussahen, als wären sie mit Ihren Kleidern gerade aus der
Badewanne gekommen. Auch sehr beliebt ist das Kinderschminken. Dabei kommen die tollsten Gesichter zum Vorschein: Die einen kommen als buntbemalter Clown daher, die anderen als furchterregendes
Gespenst. Aber Spaß ist immer dabei und davon eine ganze Menge!
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Spendensammlungen
Spendenaufrufe gibt es sehr viele. Doch oftmals weiß man nicht, ob
das gespendete Geld auch dort ankommt, wo es wirklich gebraucht wird. Wir führen in Brockscheid zwei Spendensammlungen im Jahr durch. Bei beiden Sammlungen können wir genau erklären, worum es geht und was mit den
Spenden angestellt wird, die wir sammeln. Die erste Sammlung findet immer Ende April statt. Unter dem Motto “Jugend sammelt für Jugend” gehen wir mit dem Sparschwein durch das Dorf. Hier sammeln wir praktisch für
uns, denn die Hälfte der eingenommenen Spenden bleibt direkt vor Ort bei den Jugendeinrichtungen, die das Geld für ihre Zwecke verwenden. Die andere Häfte des Geldes wird an den Landesjugendring Rheinland-Pfalz
abgeführt. Der wiederum unterstützt mit dem Geld bedürftige Jugendeinrichtungen im Land mit Zuschüssen. Also diese Spenden sind für die Jugendlichen gut angelegt. Die andere Aktion, die wir durchführen, geht
zugunsten der Kriegsgräberfürsorge. Diese Sammlung findet immer im Herbst statt und geht komplett an die Kriegsgräberfürsorge. Ohne Zweifel lohnt sich auch hier eine Spende an diese Organisation, denn auch hier
gewährleistet, daß das Geld dafür ausgegeben wird, wofür es gedacht ist. An dieser Stelle sei auch einmal allen Brockscheidern für ihre Spendenbereitschaft gedankt.
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Geburtstagsfeiern
Die Geburtstagsfeiern der Jugendgruppe haben bereits Tradition. Jedes
Jahr am 8. Juni treffen wir uns im Restaurant Zur Gemütlichen Ecke zum Schnitzel-Essen. Dort wird sich dann, gesponsert von der Jugendgruppenkasse, ordentlich der Bauch vollgeschlagen und anschließend Geburtstag
gefeiert, neue Aktionen geplant, bisher nicht “veröffentlichte” Bilder angeschaut usw.
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Mal- und Bastelnachmittage
In regelmäßigen Abständen, meistens im
Herbst/Winter, wenn sich draußen niemand mehr aufhalten will, veranstalten wir mit den Kids ab 3 Jahren im Gemeindesaal einen Mal- und Bastelnachmittag. Ungefähr 20 Kinder nehmen an diesen Nachmittagen
immer teil. Da wird fleißig gemalt, gezeichnet, geschnitten, geklebt, und alle haben eine Menge Spaß. Meistens stehen diese Nachmittage unter einem bestimmten Motto: z.B. Wir basteln für St. Martin
(Laternen), für das Christkind, für Ostern usw. Es kommen ganz tolle Ergebnisse dabei raus und an St. Martin 1998 zum Beispiel wurden
beim Martinszug die tollen Laternen der Kinder bestaunt, die in vielen verschiedenen Farben hell leuchteten. Auch wir Jugendgruppenmitglieder, die die Kids an diesen Nachmittagen betreuen, haben immer eine Menge
Spaß dabei. Meistens sind wir selber noch viel mehr mit Farbe oder Kleber bekleckst als die kleinen Kinder. Viele Eltern stiften für solche Nachmittage Kuchen oder Getränke, so sind wir auch damit bestens versorgt.
Das absolute Highlight bisher war aber wahrscheinlich das Schneemann- Basteln mit Marzipan. Mit Puderzucker bestreut sehen sie zum Anbeißen lecker aus, aber gegessen hat sie so schnell niemand. Die
meisten Kinder haben weißen Männer schön verpackt und für die Eltern unter den Weihnachtsbaum gestellt. Überhaupt sind die Kinder immer sehr stolz auf die Ergebnisse ihrer Arbeit, die sie abends mit nach Hause
nehmen. Nicht weil die Sachen alle absolut perfekt aussehen, sondern weil sie sie selber gemacht haben. Solche Nachmittage sind immer eine tolle Abwechslung für die Kinder in der kalten Jahreszeit.
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Fragebogenaktion “Ausländer in Deutschland - Deutsche im Ausland ”
Diese Aktion ist die Erste, die wir offiziell
gemeinsam durchgeführt haben. Sie hat große Wellen geschlagen und die Jugendgruppe sehr bekannt gemacht. Sechs Monate nach unserer Gründung haben wir als Beitrag zur EU-weiten
Kampagne “alle anders - alle gleich - Gegen Fremdenhass” einen Fragebogen erarbeitet, mit dem wir nach Daun auf die Straße gingen. Dort haben wir ungefähr 150 Passanten jeden Alters
nach Ihrem persönlichen Verhältnis zu Ausländern und deren Meinung zum Verhältnis zwischen Deutschen und Ausländern allgemein in Deutschland und im Ausland befragt. Diese jeweils 15 Fragen haben wir dann innerhalb
eines Wochenendseminares ausgewertet und zu einer Ausstellung zusammengefaßt. Diese Ausstellung konnten wir dann anfang 1996 in der Kreissparkasse Daun der Öffentlichkeit präsentieren. Sie stieß auf eine
sehr große Resonanz. Die Presse berichtete ausführlich darüber und viele Schulklassen besuchten die Ausstellung. Außerdem wurde sie bisher auch noch an einigen anderen Standorten gezeigt. Auch die
Bundeswehr zeigte Interesse. Den bisherigen Höhepunkt erlebte unsere Arbeit allerdings auf den internationalen Projekttagen gegen Rassismus 1997, die auf dem Flugplatz Hahn/Hunsrück stattfanden. Dort
hatten wir die Möglichkeit unsere Arbeit einem internationalen Fachpublikum vorzustellen. Wer weitere Informationen über diese Aktion wünscht, der nehme bitte jetzt Kontakt mit uns per E-MAIL auf. Wir werden uns dann mit Ihnen/Euch in Verbindung setzen und Fragen und Wünsche beantworten. Wir
würden uns auch freuen, wenn unsere Ausstellung weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden könnte. Wir können auch mit einem Vortrag die Ausstellung vorstellen und dokumentieren
und damit zu einer Diskussion einleiten. ALSO: BITTE MELDEN!!!!
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Jugendgruppe Brockscheid und Landtagspräsident Christoph Grimm - Eine unendliche Geschichte...?
Durch die Arbeit an unserer Ausstellung wurde auch der
Rheinland-Pfälzische Landtagspräsident Christoph Grimm auf unsere Gruppe aufmerksam. So besuchte er uns im November 1995 während einer Tour durch die Vulkaneifel.
Er redete mit uns über unsere Aktion (oben beschrieben) und über unsere eigenen Erfahrungen mit Ausländern. Er war sicher beeindruckt, denn er hat uns an diesem Abend
nach Mainz eingeladen, um dort weiter zu diskutieren. So fuhren wir im März 1996 nach Mainz. Es war ein sehr erlebnisreicher und lehrreicher Tag für uns in vielerlei
Hinsicht. An diesem Tag bekamen wir bei einer Landtagsführgung einen Einblick in die Arbeit der Landtagsabgeordneten, im Landesfunkhaus des SWR-Rheinland-Pfalz konnten wir den Fernsehmachern über
die Schulter sehen und in der Stadtführung wandelten wir auf den Spuren von Guttenbergs und konnten dessen Buchdruckmaschine testen, die Erste der Welt übrigens. Als Andenken durften wir unseren
selbsterstellten Druck - es war die erste Seite des Matthäusevangeliums - mit nach Hause nehmen. Den Abend verbrachten wir mit einem Kinobesuch. Anschließend haben wir dann irgenwie unseren
50-Sitze-Luxusbus wiedergefunden, in dem wir uns dann so richtig breit machen konnten. Wir waren nämlich nur 13 Personen. Jedoch ist an diesem Tag das Gespräch mit Herrn Grimm viel zu kurz ge- kommen. Das
war ja der eigentliche Grund für die Einladung. Er war insgesamt nur 10 Minuten bei uns und schon hetzte er wieder zum nächsten Termin. Diese Enttäuschung haben wir natürlich auch in einem Brief an Ihn zum
Ausdruck gebracht. Daraufhin versprach er uns, noch einmal nach Brockscheid zu kommen und das Gespräch nachzuholen. Und tatsächlich, ein paar Monate später trafen wir uns im Gemeindesaal zur weiteren
Diskussion unserer Aktion. Dieser Kontakt ist bis heute nicht abgebrochen, er läuft über die MDB Dr. Elke Leonhard, die unsere Gruppe nach Bonn eingeladen hat. Bisher allerdings nur mündlich ohne einen Termin zu
nennen. Wir sind gespannt, was daraus noch wird, ob sich noch einmal jemand bei uns meldet bevor alle endgültig nach Berlin umgezogen sind. Wir werden auf jeden Fall an dieser Stelle informieren.
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Jugendgruppe gewinnt Dorferneuerungspreis
Am 1. landesweiten Wettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft -
Kinder- und Jugendfreundliche Dorferneuerung” wurde die Jugendgruppe vom stellvertretenden Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
für ein Videoprojekt ausgezeichnet. Über 160 Gemeinden und Vereine haben sich zu diesem Wettbewerb beworben. Insgesamt 10 wurden ausgezeichnet. Die ersten drei Gemeinden erhielten einen zweckgebunden Geldpreis, alle
weitern sieben Sieger eine Urkunde, darunter auch die Brockscheider Jugendlichen. Die Jugendlichen begleiten die Umbauarbeiten an der ehemaligen Schule mit Kamera und Mikrofon. Zum
Abschluss soll ein Film über die Arbeiten geschnitten werden. Es ist geplant, diesen im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung zu zeigen.
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